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Pressemitteilungen

Waldarbeit in Sachsen-Anhalt ist sicherer geworden

Davon konnte sich Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens während eines Besuchs am 12.04.2012 bei der Unfallkasse Sachsen-Anhalt überzeugen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Max Rönninger, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Bürgermeister der Stadt Zerbst/Anhalt, Helmut Behrendt sowie dem stellvertretenden Geschäftsführer Martin Plenikowski informierte sich Minister Dr. Aeikens über die Arbeit der Unfallkasse insbesondere bei der Prävention im Wald- und Forstbereich des Landes.

Die Arbeit im Wald ist bekanntermaßen gefährlich und so können u.U. auch schwere und tödliche Unfälle geschehen. Aber die Entwicklung der Unfallzahlen im Forstbereich des Landes war in den letzten Jahren sehr positiv. Ereigneten sich im Jahr 2001 noch 99 Arbeits- und Wegeunfälle bei der Waldarbeit, waren es im Jahr 2010 nur noch 27. Wesentliche Ursachen dieser Entwicklung sind der Einsatz moderner Technik beim Holzeinschlag und der Holzernte - den gefährlichsten Bereichen in der Waldarbeit - aber auch die sehr gute Umsetzung der umfangreichen Präventionsmaßnahmen.

Besonders im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes wirkten Unfallkasse Sachsen-Anhalt, der Landesforstbetrieb, das Landeszentrum Wald, der Nationalpark Harz und die Fachkraft für Arbeitssicherheit, Reimund Brose, sehr eng miteinander zusammen. Gemeinsam initiierten sie u.a.in den Jahren 2002 und 2010 Forstwettbewerbe, um die Unfallverhütung und den Gesundheitsschutz stärker im Bewusstsein von Führungskräften und Mitarbeitern zu verankern. Wichtigste Bewertungskriterien bei diesen Wettbewerben waren die Arbeitsschutzorganisation, die Gefährdungsbeurteilungen und daraus abgeleitete Maßnahmen, der Einsatz und die Sicherheit von Maschinen, Werkzeugen sowie der persönlichen Schutzausrüstung.

Minister Dr. Aeikens unterstrich in seinen Worten die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bei der Durchsetzung eines wirkungsvollen und praktikablen Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Waldarbeit. Dies sollte so fortgesetzt werden, um auch in den kommenden Jahren das hohe Präventionsniveau zu halten. Denn ein hoher Standard der Arbeitssicherheit ist die wichtigste Voraussetzung für eine geringe Anzahl von Arbeitsunfällen sowie für motivierte und gesunde Mitarbeiter.

 

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Uwe Köppen
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