Bericht zur 6. Sitzung Vertreterversammlung

Kurz vor dem Jahreswechsel fand am 26.11.2025 die 6. Sitzung der Vertreterversammlung der Unfallkasse Sachsen-Anhalt im Maritim Hotel Magdeburg statt. Dort trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber zusammen, um über aktuelle Beschlüsse zu beraten und insbesondere den Haushaltsplan für 2026 festzustellen.

Ergänzung des Widerspruchsausschusses

Vor der Beschlussfassung über die Haushaltszahlen wurden die übrigen Tagesordnungspunkte behandelt. Unter anderem wurde der Widerspruchs-ausschuss mit neuen Mitgliedern ergänzt. Der Widerspruchsausschuss hat die Funktion, über Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Unfallkasse Sachsen-Anhalt zu entscheiden und dabei das Wissen der Sozialpartner einzubringen.

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Vorstellung des Gesamthaushaltsplanes von Geschäftsführer Martin Plenikowski

Feststellung des Haushaltsplans

Der Vorstand hat den Haushaltsplan am 25.11.2025 aufgestellt, die Vertreterversammlung hat ihn am 26.11.2025 endgültig beschlossen. Der Haushaltsplan bildet die Kostenentwicklung der Unfallkasse Sachsen-Anhalt mit den wichtigsten Kennzahlen ab.

Auch im Jahr 2026 wird bei gleichbleibendem Unfallgeschehen mit einer weiteren Kotensteigerung bei den zu erbringenden Leistungen gerechnet. Dieser Anstieg wird vor allem durch die Kostenentwicklung der ambulanten und stationären Heilbehandlungen verursacht. So wird ein Anstieg der Leistungsaufgabe um ca. 3,29% auf über 53 Millionen Euro erwartet. Auch die Erhöhung der Renten an Versicherte und Hinterbliebene wurden einberechnet. Da die Anzahl arbeitsbedingter Corona-Erkrankungen stark rückläufig ist, wird ein Rückgang im Bereich der Verletztengeldzahlung erwartet.

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Prägend für die Verwaltungskosten ist die Umstellung auf die neue IT-Kernsoftware "nova.APPLCATIONS". Die gleichzeitige Fortführung alter und neuer Systeme führt zu Mehrkosten, die jedoch durch eine Betriebsmittelentnahme abgefedert werden. 

Insgesamt steigt der Gesamthaushalt auf über 69 Millionen Euro.