Schutz vor Zecken

Zwischen März und November steigt auch in Deutschland das Risiko von Zeckenstichen. Die Spinnentiere sitzen vor allem im Gras, Gestrüpp oder Unterholz - dort wo es feucht, warm und dunkel ist. Sie können die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) oder die Borreliose übertragen.

Gegen FSME gibt es Impfungen, die besonders vor Aufenthalten in Zecken-Risikogebieten durchgeführt werden sollten. Gegen die Borreliose gibt es dagegen keine Impfung. Einziger Schutz ist hier, die Zecke rechtzeitig zu entfernen. Treten nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome oder andere Symptome einer Infektion auf, sollte man zum Arzt gehen. Kreisrunde Rötungen um einen Zeckenstich sind in aller Regel ein erstes Symptom der Borreliose.

Die beste Vorbeugung zum Schutz vor Zecken bietet immer noch lange geschlossene Kleidung. Die meisten Zeckenmittel wirken dagegen gar nicht oder nur kurze Zeit, sind also zur dauerhaften Anwendung nicht geeignet. Nach der Arbeit oder dem Aufenthalt im Freien sollte man den Körper regelmäßig nach Zecken absuchen.

Besteht bei der beruflichen Arbeit ein erhöhtes Kontaktrisiko mit Zecken, hat der Arbeitgeber im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge die Kosten für Zeckenimpfungen seiner Mitarbeiter zu übernehmen. Notwendige Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem Betriebsarzt zu treffen.